Montag, November 20, 2006

jaja muhahaha wurst's not dead baby

genau! weil in bissl mehr als in nem monat ists auch wieder soweit! war aber nicht so dass wir in der zwischenzeit nicht auch immer wieder dem feinen fleisch gehuldigt haben..zum beispiel bruder pavian, der eine sensationelle leistung in der pilgerstätte zu murnau zum besten gab:


so sehen gewinner aus!

Dienstag, März 21, 2006

Opferwurst

Aus Wikipedia:


Die Opferwurst wird in der Gastronomie genutzt.

Statt alle Würste in einen Topf zu geben und diese zu erwärmen, wodurch sie ihren Geschmack verlieren würden, wird nur eine hineingelegt, welche dann erhitzt wird, so dass diese zerplatzt und sich ihre Geschmacksstoffe im heißen Wasser verbreiten. So erhält man eine Brühe, durch die später hinzu gegebene Würste ihr Aroma behalten.

Das wird jetzt mal ausprobiert!

Sonntag, Januar 01, 2006

tag der huldigung, 30.12.

der 30.12. stand ganz im zeichen der fleischigen völlerei. am abend welser kuchl und davor wurschtsalat..ein wurschtsalat making of kommt bald. erstmal bruder bobardus in der welser:

Freitag, November 18, 2005

planung

man muss sich auf morgen vorbereiten, werte brüder!

zwei strategien gibt es:

1. heute so viel fressen dass der magen schon gedehnt wird und auf die ankunft der riesenschweinshaxe vorbereitet wird
2. heute so essen wie der raphi um morgen gscheit was verdrücken zu können.

desweiteren gilt es morgen früh wenn überhaupt nur sehr wenig zu essen. eventuell sogar vrüchtte (keine ahnung wie man das schreibt, nur mal irgendwo aufgeschnappt). auf jeden fall braucht die schweinshaxe viel platz, und das bier geht auch direkt in die venen.

wehe einer von euch tritt morgen nich an! und cams mitnehmen!

Dienstag, November 08, 2005

Gala 100 Jahre Deutscher Skiverband am 05.11.

Also hab mich am Samstag ja in Schale geworfen und bin zur Gala des DSV im Sheraton getuckert. Der Abend war wie erwartet ziemlich langweilig. Es wurden Reden gehalten, Filme gezeigt, Menschen geehrt...
Hightlight:
Das Essen.

Ok, es war keine absolute Offenbarung, aber trotzdem ziemlich gut.
Vorspeise: Lachs, Scampis und Jakobsmuscheln in Safransoße auf Risotto. Ich muss ja gestehen ich bin ein absolute Safran-Fan, aber auch so war das Gericht genial. Der Fisch war total saftig und zart und zusammen mit dieser leicht süßlichen Note vom Safran und der ultra-schlonzigkeit vom Reis war das Ganze obere Liga.
Hauptgericht: Rinderfilet mit Gemüse. Das Fleisch war nur eher mittelmäßig, das lag garnicht mal an der Zubereitung sondern einfach am Fleisch. Das war nämlich nicht so weich wie man es von einem Rinderfilet erwarten würde, klar war es immer noch schmackhaft, auch wenn ich's blutiger mag (war schön rosé). Bei Fleisch ist das schwierig find ich... eigentlich sollte man sich das immer selbst machen... "Ehm... ich nehm das Rindfleisch. Könnt ich dann mal eben mit in die Küche kommen und es mir selbst machen?"
Naja weiter im Text: Was das Rindsfilet nämlich doch noch erwähnenswert macht (mal abgesehn davon, dass es Fleisch ist) ist die Scheibe Gänsestopfleber die noch oben drauf lag. Ich mein, eigentlich bin ich ja ein Fleisch-Purist. Ich will einen Teller, darauf will ich einen riesen Lappen liegen haben, Salz, Pfeffer, Basta. Aber diese Gänsestopfleber/Rindfleisch Kombination hatte schon was. Wär das Fleisch von der Konsistenz her besser gewesen hätt ich die Gänsestopfleber wahrscheinlich seperat runtergegessen, aber so hat es das Fleisch echt aufgewertet. Wahrscheinlich wusste der Uber-Küchenguru um die qualität seines Fleisches und hat sich kurzerhand entschlossen da noch Gänseleber draufzuklatschen, die stand nämlich so weit ich das in Erinnerung habe nicht auf der Karte und so was feines wie Gänsestopfleber würd ich schon draufschreiben...
Nachspeise: Seeehhr lecker... bin ja eigentlich nicht mehr so der Nachspeisen-Typ wie früher, aber da musste auch ich zugeben, dass das sehr köstlich war. Es gab so eine seltsame Schokopyramide die innen einen noch viel seltsameren schaumig-sahnigen Kern hatte (das Ganze nannte sich Schokoladenspitz) in Kombination mit einer Mangosoße, die wirklich richtig gut war... hätte den schwulen Schokoladenspitz gerne gegen ne ordentliche Portion Mangosoße getauscht... aber naja... man kann ja nicht alles haben.

Den ganzen Abend über gab es zwei sehr gute Weine. (wollte mir eigentlich die Namen merken, aber hab dann wohl doch zu viel vom Wein erwischt *pfiffel*) Ich, kulinarisch wohlerzogen, startete natürlich mit dem Weisswein um dann später, zum Fleisch, auf Roten umzuswitchen. Weisswein war schön lieblich und fruchtig aber nicht zu süß, so wie ich Wein eigentlich liebe um ihn weglitern zu können *pfiffel*. Also ich hock da süffel grade mein zweites glas Weisswein und langweile mich, da fragt mein Schwesterchen ob ich mal an ihrem Wein nippen könne, sie sei sich nicht ganz sicher ob er einen Korken habe... Ich riech den Korken schon beim Nippen und stelle fest: "Japp gewaltiger Korken, ziemlich ätzend" Ich wende mich meinem Korkfreien-Wein zu und freu mich des Rausches der die Langeweile langsam erträglicher macht. Meine Schwester lässt sich währenddessen ein neues Glas bringen mit korkfreiem Wein. Dann kommt irgendwann die Kellnerin zu mir und klaut mir mit der Begrundung "Ich bringe Ihnen vorsichtshalber auch mal einen Neuen" meinen Wein, ich protestiere noch lauthals, dass mein Wein voll ok ist, aber sie lässt sich nicht aufhalten und verschwindet mit meinem Glas in den Untergrund. Ein paar Sekunden später stellt sie mir mein neues Glas hin. Korken. Super. Ich switche auf Rotwein.
Könnte mich immer noch ärgern nicht den ganzen Abend Rotwein getrunken zu haben, denn der Weisswein war gut, aber der Rotwein war schon obere Liga. Vollmundig, schwer, ölig, so ein richtiger Herbstwein. Zwei bis drei Flaschen (wenn die ständig Nachschenken hat man keinen überblick) später sitze ich glücklich im Taxi nach Hause. Ein langweiliger Abend, aber ein schöner Rausch...

Freitag, November 04, 2005

haha!

nachtrag zu meinem eisenmangels post in meinem blog..hab gerade recherchiert und ich muss ja jetzt schaun dass ich wieder zu eisen komm..dachte erstmal an spinat und so, aber nein!

Aus der Nahrung kann der Körper tierisches Eisen weitaus besser aufnehmen als pflanzliches Eisen. Eisen ist vor allem in Fleisch, Innereien, Getreide, Brot, Gemüse und Hülsenfrüchten enthalten.

wenn das mal nicht gute nachrichten sind! juhu das wird ein tolles wochenende! nur fleisch und innereien, und das für die gesundheit...der arzt meinte ausserdem mein cholesterin könnte nich besser sein, also umso mehr: ran an den speck!

Donnerstag, November 03, 2005

nachtrag zum wochenende

verdammt, eigentlich wollte ich fotos von der original salzburger bosna hier reinstellen..aber da mein cd-rom im arsch ist und es die handysoftware nicht zum DL gibt krieg ich die bilder nich rüber. naja.

auf jeden fall war ich am samstag gleich brav in der getreidegasse, bin bei hausnummer 33 in die düstere kleine passage eingebogen um zu dem ältesten bosna stand überhaupt zu gelangen, ich schätze mal 4-5 qm2 gross ist der stand, drinnen eine alte frau und mehrere bosna-tools und ein alter, geblümter vorhang. diesmal war wirklich sau viel los, es gab ne ziemlich lange schlange. eine alte einheimische vor uns hat dann erzählt dass wohl die besitzerin gerade nicht da sei und eine aushilfe die würscht mache, deswegen dauerts so lange. ich hatte wie immer wieder die nummer 2, mit petersilie, zwiebeln, senf und gewürz. es gibt insgesamt 5 verschiedene versionen, es gibt auch variationen mit ketchup. von mir natürlich nie probiert.

dazu gab es einen almdudler. wie immer! die wurscht war ausgezeichnet. richtig gut isses durch den senf..es is so wie der löwensenf, so einer der schon fast ins beige geht statt ins gelbe..die bosna ist viel weniger als beim könig. wenn ich jetzt so drüber nachdenke könnte man sagen die salzburger bosna is eher was für mädchen..gschmackig, handlich, eher(!) geruchsneutral...wohin gegen die königsbosna schon eher was für männer is..groß, stinkend, viel. richtig geil halt.

aber eine sache muss ich noch sagen: wenn es um die würschtel an sich geht bin ich mehr von der salzburger bosna überzeugt. die sind mehr gebraten und schmecken deswegen noch intensiver. die königswürschte lagen für mich zuwenig auf dem grill, die haben keinerlei kruste. man könnte sich also eine traumbosna vorstellen mit best of both worlds.

auch der rest des wochenendes war kulinarisch der hit! eine wildhasenkeule und ein schweinsbraten, der wohl einer der besten war an die ich mich erinnern kann...astrein!